Israelischer Verkehrsminister droht: „Libanon wird zurück in die Steinzeit befördert“

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Israel werde es dem Libanon nicht erlauben, zu einer Produktionsstätte iranischer Raketen zu werden. Der israelische Verkehrsminister Katz sagte, dass das Nachbarland in diesem Fall zurück in die Steinzeit befördert werden würde und drohte der Hisbollah.

Der israelische Verkehrsminister und Mitglied des Sicherheitskabinetts Israel Katz wiederholte damit die Ansichten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahus und dem Sprecher des IDF. Die israelische Regierung wirft dem Iran vor, sich im Libanon auszubreiten und in Syrien Fuß zu fassen. Im Jemen soll der Iran einen Stellvertreterkrieg führen und die Huthi-Rebellen im Kampf unterstützen.

Benjamin Netanjahu ist erklärter Gegner des Nuklearabkommens mit dem Iran. Er ist der Ansicht, dass dieses dem Iran ermögliche, unbedarft sein militärisches Arsenal bis hin zu Atomwaffen auszubauen. Auch sein Verbündeter Donald Trump kritisiert das Nuklearabkommen, das zur Amtszeit seines Vorgängers unterzeichnet wurde.

Yisrael Katz und Benjamin Netanyahu, Jerusalem, Israel, 26. September 2017.

Katz fasste die Ansicht zur roten Linie Israels gegenüber den Ynet-Nachrichten zusammen:

Archivbild.

Der Erziehungsminister Naftali Bennett, ebenfalls Mitglied des Sicherheitskabinetts, sagte, dass die Nachdrücklichkeit Israels helfe, um einen dritten Libanon-Krieg zu verhindern. Der mögliche Schaden durch Zehntausende Präzisionsraketen sei genauso schlimm, wie der durch eine Atombombe.

Die von dem Iran ausgehende Gefahr bezeichnete Katz als gegeben:

Der Schlag gegen den Libanon werde viel heftiger, als im Jahr 2006. Kein Ziel des Libanon werde verschont und jede Art der Infrastruktur der Hisbollah zerstört