Christinnen im Libanon blasen zu Jagd auf Djihadisten

Beirut – Den Frauen im libanesischen Grenzort Qaa reichts: Weil das Dorf am Montag von mehreren Islamisten angegriffen worden war, griffen die Bewohnerinnen zu den Maschinengewehren.

Am Montag waren Islamisten in das von Christen bewohnte Dorf Qaa im Norden des Libanons eingedrungen und hatten bei mehreren Anschlägen fünf Menschen getötet. Über 30 wurden verletzt.

Die Terroristen, die sehr wahrscheinlich von Syrien her gekommen waren, griffen sogar Ambulanzen an, die Verletzte abtransportierten. Auch Gläubige in einer Kirche wurden ins Visier genommen.

Um ihre Stadt und Familien vor weiteren Anschlägen zu schützen, haben sich drei Frauen zu einer kleinen Armee zusammengeschlossen. Die beiden jüngeren sind locker gekleidet, als ob sie shoppen gingen. Die Älteste des Trios trägt ein elegantes schwarzes Kleid. Nur die umgehängten Gewehre verraten, dass die drei alles andere vorhaben, als in den Ausgang zu gehen.

Die offizielle Armee hat an der kleinen Frauen-Brigade keine Freude. Sie warnte das Trio: «Schiesst nicht einfach auf Fremde!» Die Patrouillentätigkeit der Frauen-Einheit dauerte dann auch nicht lange: Auf Anraten des Militärs brachen die Frauen die Übung ab und kehrten zu den Familien zurück.

Dort liegen die Waffen griffbereit: Wehe, wenn es weitere Terroristen wagen, ins Dorf einzudringen! Die Frauen sind für Allem bereit

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