In einem aktuellen Beitrag in der Huffington Post greift Jeffrey Sachs die amerikanische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wegen ihrer Rolle im Syrien-Konflikt scharf an. Der US-amerikanische Ökonom und UN-Sonderberater zeichnet nach, warum Clinton als Außenministerin systematisch einen Regime-Change in Syrien vorantrieb, der schließlich in das aktuelle Blutbad führte. Seine Bilanz: „Hillary Clinton ist eine Gefahr für den Weltfrieden“.

Der ehemalige IWF-Berater Jeffrey Sachs kennt die Außenpolitik seines Landes wie kaum ein anderer. In den 1990er Jahren beteiligte er sich maßgeblich daran, im Auftrag des IWF die wirtschaftlichen Strukturen in Russland und Jugoslawien zu zerstören. Spätestens jedoch seit der Schuldenkrise in Griechenland tritt der Harvard-Professor als Kritiker seiner vormals selbst praktizierten neoliberalen Rezepte auf. Und er kritisiert immer wieder die US-amerikanische Außenpolitik, besonders die Politik des Regime-Change in Syrien.