Halal-Fleisch sorgte für Tumulte in Asylheim

Sechs Flüchtlinge flogen in Unken (Pinzgau) aus der dortigen Asylunterkunft, nachdem ein Streit über Halal-Fleisch eskaliert war. Ein fahrender Händler wollte laut “ORF” mitten in der Nacht nach islamischen Glaubensvorschriften geschlachtetes Halal-Fleisch vor dem Heim anbieten. Als die Heimleitung ihn wegschickte, kam es zu Tumulten.

Die Heimleitung erklärte dem Händler laut Bericht, dass mitten in der Nacht, es war 23 Uhr, kein Verkauf möglich sei und er nicht ins Gebäude gelassen wird. Die Aylwerber im Heim wiederum wollten dies lautstark durchsetzen – es kam zu Schreiduellen und Tumulten. Später zogen Bewohner des Hauses vor das Gemeindeamt von Unken und setzten ihren Protest dort fort.

Sechs der 45 im haus untergebrachten Flüchtlinge hatten sich massiv an den Tumulten beteiligt – sie wurde vor die Tür gesetzt und bekommen nun andere Heime zugewiesen.